Vortrag des HGV: 82 Jahre nach den Pogromen
Ausverkauft

82 Jahre nach den Pogromen vom 9./10. November 1938 in der Region

Anhand von Archivmaterial und Zeitzeugeninterviews wird das Ausmaß der Verfolgung und die Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung dargestellt.

Vortrag von Christine Raedler (Leiterin des Zentrums für Regionalgeschichte, Gelnhausen).

  • 82 Jahre nach den Pogromen vom 9./10. November 1938 in der Region
  • Archivmaterial und Zeitzeugeninterviews
  • Vortrag von Christine Raedler (Leiterin des Zentrums für Regionalgeschichte, Gelnhausen)
Dauer1 Stunde 30 Minuten
Mitzubringen

Mund-Nasenbedeckung

Teilnehmer50
Öffnungszeiten
Wichtige Informationen

Die Teilnahme an dem Vortrag muss über das Warenkorbsystem (Ticketsystem der Stadt Wächtersbach) gebucht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Es gelten die aktuellen Corona-Hygieneregeln. Alle Teilnehmer haben eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Diese ist selbst mitzubringen und wird nicht gestellt. Eine Teilnahme ohne Mund- und Nasenbedeckung ist nicht möglich.

Veranstaltungsort

Großer Saal der Heinrich-Heldmann-Halle (Bürgerhaus)
Main-Kinzig-Straße 31, Wächtersbach, Deutschland
Heinrich-Heldmann-Halle, Globus, Messegelände

Angeboten von

Magistrat der Stadt Wächtersbach
63607 - Wächtersbach
(58)

Weitere Informationen

Der Heimat-und Geschichtsverein Wächtersbach lädt als Veranstalter zu folgendem Vortrag ein:

82 Jahre nach den Pogromen vom 9./10. November 1938 in der Region

Anhand von Archivmaterial und Zeitzeugeninterviews aus Hanau, Langenselbold, Gelnhausen, Bad Orb und Schlüchtern wird das Ausmaß der Verfolgung und die Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung dargestellt.

Für Gelnhausen zeigt Christine Raedler (Leiterin des Zentrums für Regionalgeschichte, Gelnhausen), dass Jahre davor, aber besonders 1935 und im Sommer 1938, die jüdische Gemeinde Übergriffen ausgesetzt war. In der „Hochburg des Radau-Antisemitismus“ (Zitat Gemeindevorsteher Richard Scheuer), wurde am 9. November die Synagoge nicht zerstört, da Ende Oktober der letzte jüdische Bürger die Stadt verlassen hatte und die „Kinzigwacht“ vermeldete: „Gelnhausen endlich judenfrei“.

Die vorausgehende Entwicklung und was dem folgte, wird aufgezeigt. Am Schluss der Betrachtung steht die Erinnerung an die Opfer und ihr erlittenes Leid, dem es mit kognitiver Empathie zu begegnen gilt.

 
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Bitte rufen Sie uns an unter +4906053 80272

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